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Schon im Laufe der Vorbereitungen gab es Kontakte zu zahlreichen Basisorganisationen. Während der Konferenz wurde die Alliance to Promote a Solution Through Devolution
(Allianz zur Förderung einer Lösung durch Dezentralisierung) ins Leben
gerufen. Ihr gehören über 60 Organisationen aus fast allen Provinzen
Sri Lankas an. Am Ende der Konferenz haben sie ein 37-köpfiges
Koordinations-Komittee aus allen vertretenen Distrikten gewählt.
Es wird ein Dreijahresprogramm zur weiteren gemeinsamen
Konfliktlösungs- und Friedensarbeit in Sri Lanka ausarbeiten und
koordinieren. GEKODEM gehört diesem Koordinierungs-Komitee an und wird das Programm der nächsten Jahre mittragen.
Nach der Katastrophe durch die Flutwelle hat das Komitee mit Aktionen
zur Soforthilfe angefangen und innerhalb der ersten Tage in Colombo
10.000 € gesammelt. Sie sind damit an die Ostküste gefahren, die von
Hilfsorganisationen noch kaum erreicht wird, um zu sehen, welche Hilfe
nötig ist. Der Norden und Osten war durch den über 20-jährigen
Bürgerkrieg die Infrastruktur sowieso in einem schlechten Zustand. Die
positive Entwicklung, die in den zweieinhalb Jahren des
Waffenstillstandes begonnen hat, wurde durch die Flutwelle zunichte
gemacht. Die Allianz will an der Basis über alle ethnischen Grenzen
hinweg helfen, wo es am Nötigsten ist, ohne viel Bürokratie und mit
viel ehrenamtlichem Einsatz.
Von vielen TeilnehmerInnen der Konferenz wissen wir nicht, ob sie die
Katastrophe überlebt haben, einige der Aktiven haben Teile ihrer
Familie verloren. GEKODEM wird regelmäßig über die Situation in den betroffenen Gebieten und die Hilfsmaßnahmen informiert.
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